Muttertag
Mai 13th, 2012Am Morgen als ich gerade in kurvenreichem Weg an einem Beet Rosen vorbei kam, kam mir in den Sinn: "Oh heiliger Vater, heut ist ja Muttertag!" Da wäre es wohl angebracht, wenn ich mein Antlitz wiedermal zuhause vorbei schieben würde. So griff ich dann auch, in den nebenstehenden "Blumenladen". Leider bemerkte ich nicht, dass da die eine rosarote Blume keine Rose war, sondern die rosa Rosette des Hundes des Besitzers des Rosenstrauchs! Dieser gab natürlich an und machte somit dessen Besitzer auf mich aufmerksam. Dieser wiederum bette mich nicht auf Rosen, sondern bretterte mir mit voller Wucht eins drein. Die Rose kriegte ich also nicht, dafür habe ich jetzt aber ein Veilchen
!
Nichts desto trotz setzte ich meinen Weg richtung Elternhaus weiter, in der Gewissheit dass ich doch noch ein Blümlein für meine Mutter finden würde. Und siehe ich hatte Glück. Keine fünf Wegminuten weiter sah ich einen Rosenverkäufer. Ich kaufte bei ihm drei Rosen und gab im einen Hunderter, worauf er mir als Retourgeld, gleich noch vier rote Scheine- also Zwanziger- herausgab. Und dies waren, wie ich im nachhinein bemerkte, auch "Blüten".
Ich war trotzdem fröhlich, die Sonne und die Blumen waren mein Augentrost. Darauf ging ich durch den Wald auf der Suche nach weiteren Blumen für meinen Blumenstraus. Denn eigentlich blüt jetzt der Bärlauch. Dies fand ich dann auch, aber leider einzeln. Ein erlauchter Bär und einen Bären grossen Lauch. Der Bär wollte mir mit seiner Pranke an die Glocken, traff aber nur die Blumen. Da ich weder Schwert noch eine Lilie zur Hand hatter, schrie ich ihn an: "Farn ab und Vergissmeinnicht, sonst gibts einen Kerbel, du Teufelskralle!"
Da die Rosen hin waren, sammelte ich auf der Wiese vor dem Elternhaus ein paar Wiesenblumen und stellte fest, dass Löwenzahn und Schlangenknöterich bei weiten weniger gefährlich als Bärenklauen sind
!
Du wolle Rosen kaufe?
Vegi-Tag
Mai 5th, 2012In der Schweiz, genauer in der "Energie-Stadt" Lyss BE, werden ganz neue Wege in der Energie-Debatte begangen. Ihr neustes "wirkungsvolles Instrument" zum Energiesparen hat "Fleisch am Knochen", respektive hat ab nun an, jeder "Knochen" jewils Donnerstags auf Fleisch zu verzichten. Somit wird der Donnerstag zum "Vegitag". Ich weiss zwar nicht, was dann genau gekocht wird, aber es könnte "Mais" geben
!
In katholischen Kreisen gibt es ja den "Aschen-Mittwoch" und den "Karfreitag" wo Fleisch essen untersagt ist. Einstmals, waren es sogar alle Freitage. Wie es in Reformierten gegenden aussah, weiss ich nicht. Jedoch ist klar, dass man dieses Gebot als Konfektionsloser nicht ernst zu nehmen brauchte, da es ja ein kirchlicher Beschluss war. Jetzt kommt aber der "Stadt" und schreibt einem "Erbsli und Rüebli" vor. Da kann man sich wahrscheinlich nur noch auf "Wochenaufenthalter" berufen, damit man sich nicht moralisch strafbar macht, wenn man am Donnerstag ein "Hühnchen rupft" und es in die Pfanne schmeisst.
Ich jedenfalls finde dies eine "Korn-Schnaps-Idee" und würde als Lysser sagen: "Vegi-ss es!" Wenn mir jemand vorschreibt, was ich zu essen habe, dann ist deies mein Kühlschrank, welcher sagt:" Liegt nicht(s) drinn
! So gibt es auch genügend "Vegi-Tage" im Jahr und dies ohne, dass mir jemand vorschreiben muss, was, wo und wann auf dem Teller zu liegen kommen darf.
Doch im Ende sehe ich die "Lysser-Frassklausel" einzig als Werbung für den Ort. Oder sie versuchen ihre örtliche Seeländer "Gemüse-Industrie" zu stützen! Jedenfalls ist klar, dass man jetzt über Lyss spricht und sicherlich die ganze Thematik ausbeindelt und aus(sch)lach(t)en wird. Wenn ich nächsten Donnerstag Zeit habe, werde ich wohl nach Lyss fahren und dort demonstratiev auf dem Dorf- oder Stadtplatz eine "Cervelats" brutzeln. Mal schauen, ob man dann des "Fleischfressen" verzeigt wird- mir wäre es Wurst!
Die letzte Frage wäre dann nur noch: "Darf ich am 'Vegi-Tag', eigentlich 'Vegis' essen?"
Ihre Tofu-Gesetzgebung
Weg mit den Affen!
April 28th, 2012Jede weiss, dass die Rgenwelder dieser Erde bedroht sind und doch interessiert es die wenigsten wirklich! Man hört ab und dann, dass ein paar Affen bedroht sind (Sumatra), oder aber Indios (Amazonas) welche wie Primaten- also wie Affen- behandelt werden. Dies immer zum Wohle der (inter?)natonalen Wirtschaft. In Sumatra wird einer der letzten grossen Reservoire der Orang-Utan geplättet und geglättet, um eine weitere Palmöl-Plantage zu instalieren. Eine Monokultur mitten in einem Gebiet, welches als UNESCO-Weltnaturerbe gilt! Interessant...
Dies ist doch ein totaler Wiederspruch. Was nützen solche UNESCO Sachen überhaubt? Es muss doch als "Farce" verschrien werden, wenn ich in ein Fläche, welche als Naturerbe benannt wird, einfach eine beschissene Einöde setzen kann, welche nur sehr wenigen nützt und dient?! Denn die "Lokals" (Dschungelbauern) und andere können wohl als mehr bessere "Sklaven" weiterhin auf ihren Grundstücken bleiben, aber das ist dann schon mal alles! Da muss ich doch sagen: "Scheiss auf die Rio Konverenz (1992), schiess auf die ganzen "Roten Listen2 und eigentlich scheiss auf alles was lebt und kein Geld einbringt!" Was haben solche Organisationen wie die UN-ESCO wirklich vor? Geht es dennen um ein Gemeinwohl, oder nur um Vermarktung, Markt und Globalismus?
Doch die noch blöderen sind wir, da wir diese ganze Sache noch grossartig unterstützen! Denn, kann jemand schnell für sich drei Produkte aufzählen, welche er (vielleicht nicht) Konsumiert, in denen Palmöl als Grundstoff enthalten ist? Würde Sie/Er diese Produkte noch weiter kaufen, auch wenn Sie/Er weiss, dass dieses Produkt die letzten Orang-Utans vernichtet (hat)?
Doch wer kann noch den Überblick behalten, bei all der Fülle von Produkten, die uns tagtäglich vor die Nase gehalten werden und wer will schon...?
Ihr Palmöl für zarte Affenhände
Präsidentenwahlen in Frankreisch!
April 22nd, 2012Heute steigt die erste Runde, rund um die Frage: "Darf der Sarkozy weiter "Presi sii" (schweizer Deutsch für Präsident bleiben)?" Oder anders ausgedrückt, heute wird der erste Akt im Theaterstück: "Des Franzose, neue Staatshose!" gespielt, respektive inszeniert. Grundlegend gibt es zwei mögliche Szenarien für dieses Bühnenstück. Entweder die Franzosen kriegen "Sark-sosy" oder aber "Sauche Hollandes" in den folgenden fünf Jahren auf ihre Hosen gekleckert. Was ihnen besser bekommen wird, weiss nur "Gott in Frankreisch"! Da fällt mir garade noch ein, wenn jetzt in Frankreich ein Muslim als Präsidenten gewählt würde, wurde dann ein altes Sprichwort umgeschrieben und hiesse neu: "Wie Allah in Frankreich!"? Da ja Frankreich immer wieder mal einen "Gott-König" hatte und desen privilegien nun beim Präsidenten liegen?
Meinen Hosen ist es jedenfalls egal, wer jetzt in diesem Frankreich nun den "Chef" markieren darf. Und meines wissen, darf der Präsident schon so ziemlich den "Chef" markieren, wenn er dann mal an der Macht ist. Nach einem Zeitungsbericht, zugegeben, welchen ich nur halbherzig gelesen habe, hat kein europäischer Staatspräsident so viel Macht- die ausschlieslich in seinem eigenen, persönlichen Ermessensspielraum liegt- wie derjenige in Frankreich! Wichtig für mich ist nur, dass der zukünftige Präsident in Frankreich keine Frösche isst
. Andersherum, wenn er sehr viele Frösche essen würde, könnte man getrost behaupten, jener Staatschef sei der "König der Froschfresser"!
Wie die heutige aufführung des ersten Akts verläuft, spielt in dies nicht so eine grosse Rolle. Sie wird auch nur Tendenzen für die Stichwahl vom 6. Mai und Favoritenrollen verteilen. Erst dann wird sich zeigen, wer den letzten Akt in diesem "Schauspiel" als Hauptdarsteller verlässt, um in der darauf folgenden Zeit den Regieseur zu spielen. So oder anders, bleibt das Volk nur Statist mit der Rolle, die statistische Erhebung zur Findung, wer jetzt im "Elysée Palast" die Rollen neben dem "Thron" auffüllen darf, voranzutreiben. Danach werden sie wieder vor den Karren gespannt und alles geht wieder seine gwohnten Abläufe.
Der Froschkönig, Louis quack d'or!
Abstimmungsresultat "Ferien-Initiative"
März 12th, 2012Ach wäre es doch nett gewesen, wenn ich- da Wir es nicht wollten- 6 Wochen Ferien bekommen hätte! Doch eben, der Schweizer fürchtet sich vor Freizeit und er fürchtet sich vor Arbeitslosigkeit. Das Argument der Wirtschaftsmenschen war ja immer: "Mehr Ferien = Weniger Arbeit!" Was ich eigentlich nicht begreiffen wollte. Denn nach meiner Logik- zugegeben ich habe eine soziale Einstellung- müssten doch eher Stellen geschafen werden, wenn weniger Personal für die gleiche Arbeit vorhanden ist. Da wir aber in einem Wachstums- und Optimierungswahn aus wirtschaftssystematischen Beweggründen stecken, ist dies nicht möglich. Denn mehr Ferien, also bezahlte Arbeitszeit ohne Anwesenheit des Arbeiters, bedeuten wirklich mehr Ausgaben. Aus mehr Ausgaben resultiert wieder ein kleinerer Gewinn, was wiederum der unternehmerischen Führungsschicht nicht passt. So in etwa funktioniert ja unser Wirtschaftssystem mit dem wohlklingenden Namen Kapitalismus.
Daher ist mir mittlerweilen klar geworden, dass diese Leute wirklich mit ihrer Aussage recht haben könnten, obschon ich vermute, dass der Slogan umgekehrt lauten müsste, also weniger Arbeit = mehr Freizeit! Denn im Ende, also der nahen Zukunft
, kann man einen Betrieb eh nur noch aufrecht erhalten, wenn man weniger Arbeiter und mehr Roboter hat. Folglich werden die Arbeiter trotzdem mehr gezwungene "Ferien" kriegen, ob wir jetzt Abgestimmt haben oder auch nicht!
Grund hier für ist ein massloses Paradoxum zwischen unseren öffentlichen Systemen. Zum einen haben wir den angesprochenen Kapitalismus und zum Anderen leben wir in einem Sozialstaat, welcher durch die Arbeiterschicht finanziert wird. Der Sozialstaat möchte daher, dass alle Bürger ein Auskommen, respektive Arbeit haben und der Kapitalismus möchte möglichst rentieren. Das teuerste bei der Produktion von Gütern ist in der Regel der Arbeitnehmer. Also müsste doch das Ziel eines funktionierenden Kapitalismus, im sich entledigen der Arbeiterschaft, manifestieren, je mehr er sich seinem Peak nähert. Im Klartext will der Sozialstaat möglichst viele Arbeitnehmer und der Kapitalismus möchte möglichst wenig Arbeitnehmer, das ihre jeweiligen Systeme funktionieren! Früher oder später muss eines der beiden Systeme seinen Kolaps in kaufnehmen, da die beiden über lange sicht nicht Co-Existieren können!
Währen alle Menschen genügsam und vorausschauend, so wäre dieser "Spagat" zwischen sozialem Denken und einer abgeschwächten Form des Kapitalismus vielleicht möglich. Jedoch bevorzugt aus meiner Sicht das jetztige kapitalistische System primär egomane und rücksichstslose Ausbeuter an der Spitze der Pyramide(n), welche wiederum das ganze darunter beeinflussen, so dass vorausdenkende und rücksichsvolle Menschen, welche auf die Mitmenschen achten, kaum eine Changse haben nach oben zu kommen. Es sei den, sie haben etwa dreimal mehr Energie als ihre rücksichstlosen Konkurenten. Denn sorgevolle Leute kennen den Verzicht zu gunsten der Gesamtheit und zum Wohle aller. Doch wenn es nur ums Geschäft geht, kann man in der derzeitigen globalisierten Wirtschaftswelt auf keine Gelegenheit verzichten, sonst geht viel Geld an den Anderen und das will man nicht! Damit zähl einzig: "Nach mir die Sintflut!" und das sind doch die absolut falschen Ansätze für eine hoffnungsvolle und nachhaltige Zukunft!
Schöne Ferien!